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Sonntag, 28.01.2018, 22:21

Die vergangene Woche ist laut Untersuchungen jene, in der sich das Scheitern von Neujahrsvorsätzen zum ersten Mal häuft. Viele Tiere, die unter dem Weihnachtsbaum waren, kommen ins Tierheim, verschenkte Fitnessgeräte werden auf Flohmarktseiten online gestellt.

Die OÖN untersuchte zum Jahreswechsel, welche Vorsätze heuer die gängigsten waren. Neben Abnehmen, mehr Bewegung, gesünderer Ernährung und dem Start in ein rauchfreies Leben war heuer Neues unter den ersten drei: "weniger Stress". Weiters unter den Top 10: "mehr Zeit für Freunde und Familie", was ja auch in diese Richtung geht.
Und ein totaler Newcomer unter den Neujahrsüberlegungen: "Handyfasten". In einigen Magazinen und Zeitungen gab es sogar schon die ersten Erfahrungsberichte davon zu lesen. Das Fazit war: unbedingt wiederholen, unbedingt weiter in das echte Leben eintauchen, nicht nur in das digitale.

Es ist also zu beobachten, daß uns diese Problematik unserer Zeit mehr und mehr bewußt wird. Vielleicht halten ja manch solche Vorsätze länger an…

Bildquelle: futter.kleinezeitung.at


Montag, 08.01.2018, 23:39

In einer Oberösterreichischen Wochenzeitung las ich ein Interview mit Psychologin Verena Steiner-Hofbauer und mußte richtig schmunzeln bei ihrem Rat zu einem „Gammeltag“. So etwas mache ich fast jede Woche: mein Beruf ist körperlich anstrengend und bringt immer wieder Tag- und Nachtdienste mit sich, die schon einmal 48 zusätzliche Stunden ausmachen können. Ich beende dann meinen Dienst, schaffe noch den Heimweg und schlafe erst mal mehr als 12 Stunden am Stück. Und dann: kein Zeitdruck, nicht funktionieren müssen, keine Vorgaben. Essen, schlafen, .. wenn der Körper das Bedürfnis hat und nicht wenn es der Dienstplan erlaubt. Allerdings behielt ich das immer für mich.

Verena Steiner- Hofbauer sieht den Gammeltag als beste Entspannung, vor allem für Elternteile. Da das Leben vielfach ordentlich anstrengend ist, hat man auch das Recht, einmal loszulassen. Sich nicht anzuziehen, gemütlich fernzusehen, vielleicht eine Pizza zu bestellen. Eltern mögen also auch einmal Großeltern oder einen Babysitter einspannen, um z.B. so etwas für sich selbst zu tun. Nicht nur um Termine zu erledigen, etc.
Und sie sieht ihn als Gegenstück zum heute weit verbreiteten Gute-Laune-Terror, der vor allem von den sozialen Medien ausgeht, da man den Eindruck gewinnt, daß alle zwischen "guter Laune, tollen Reisen und Drive" pendeln.

www.brigitte.de


Sonntag, 17.12.2017, 22:24

Zu Beginn meines Berufslebens war es ganz normal, nach einem ganzen Arbeitstag und einem aufreibenden Nachtdienst nach einer kurzen Frühstückspause weiterzuarbeiten. Das war auch in Ordnung, aber mit den Jahren steckt man das nicht mehr so leicht weg. Da war ich dann oft so übernächtigt, daß ich meine ganze Selbstbeherrschung einsetzen mußte, um nicht schroff zu sein. Kunden sind ja nicht immer sachlich, sondern mitunter schwierig, langwierig, etc. Das ist auch in Ordnung. Aber in dieser Situation schaffte ich es nur, keinen Kommentar abzugeben. Mehr nicht. Das hat man mir sicher auch angemerkt und in meinem Beruf sind diese Monsterdienste jetzt gottseidank Geschichte.

Andernorts beobachte ich an lieb gewordenen Kontaktpersonen, daß auch dort die Kompensation nicht mehr klappt. Ein Beispiel ist meine Reisebürobetreuung. Sie ist sehr beliebt und hat um vieles mehr Kunden hat als ihre Kollegen. Im Lauf der Zeit gab sie also immer mehr Dinge ab und hatte immer noch ein freundliches Wort oder ein Dankeschön übrig. In den letzten Jahren ist das nicht mehr so. Man hat eigentlich das Gefühl, zu stören. Bei der letzten Buchung fiel ihr nach der Verabschiedung noch ein, „hat mich gefreut“ anzuhängen, glaubwürdig war es nicht. Und ich bekam nicht einmal die Reiseunterlagen von ihr ausgehändigt obwohl sie im Dienst war und keine Kunden hatte.

In meinem Lieblingskleiderhaus ist die Chefin seit vielen Jahren nicht mehr im Kundendienst. Sie ist eine begnadete Modeberaterin, aber zumeist sehe ich sie erst an der Kasse. Da man sich nur zwei- dreimal im Jahr sieht, war immer Zeit für ein kleines Pläuschchen, mitunter eine Einladung oder ein kleines Präsent. Vor einigen Jahren startete sie eine Diät und wurde immer schlanker. Wie es in dem Zeitgeist entspricht, bekam sie viele Komplimente. In letzter Zeit scheint sie mir regelrecht dünn. Ein Lächeln oder eine kleine Konversation gab es schon lang nicht mehr. Anfangs schien noch „oje, stressig“ oder „viel zu tun.. – da muß die Chefin auch ran, passend, jetzt gibt’s nur ein lahmes Winken aus der Ferne.

Unsere Zeit wird immer schnelllebiger, zumeist sind Einsparungen und Gewinnsteigerungen die Maxime – aber was macht das aus den Betroffenen und – wie geht das weiter?

bildquelle: de.dreamstime.com