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"Offline ist der neue Lux...

Ein Freund von mir postete auf facebook... flottelotteburnin,2017.10.01, 23:080 Kommentare

Absolut Deiner Meinung...

...bin ich. Ich hatte immer ziemliche Pr... vivi,2017.09.22, 13:58

@lotte

oh ja, das muss man schon SEHR wollen un... marieblue,2017.09.19, 14:35

Liebe MC,

du sagst es!! Noch wollen wir (noch ist... flottelotteburnin,2017.09.18, 21:39

Liebe Vivi,

danke für deine Nachricht! Laut Com... flottelotteburnin,2017.09.18, 21:36

Schmerzen usw...

Immer wieder höre ich von Beschwerd... flottelotteburnin,2017.09.18, 21:311 Kommentare

Schön,...

...dass Du wieder da bist. Und Respekt,... vivi,2017.09.13, 07:06

Also..

geht es dir auch so. Es dauert so endlos... maine coon,2017.09.11, 21:57

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Sonntag, 01.10.2017, 23:08

Ein Freund von mir postete auf facebook eine Schlagzeile: „offline ist der neue Luxus“. Das finde ich genial. Man muß sich also nicht immer zügeln, krampfhaft Abstinenzzeiten einhalten oder gar an einer Rezeption das Handy abgeben, man steht schon drüber.

Es erinnert mich an ein Interview mit Karl Lagerfeld vor vielen Jahren, der damals Computer kategorisch ablehnte. Er hätte genug Personal, von denen alle recherchieren oder mails schreiben könnten. Angeblich hatte sich das mit der Errungenschaft des Smartphones komplett geändert.

Social Media Expertin Ute Klingelhöfer hat schon vor einem Jahr ihre Erfahrungen mit diesem Phänomen im Netz geschildert. Laptop, Smartphone und Co sollen uns eigentlich den Alltag erleichtern, dagegen steigt aber die Nachfrage nach Offline-Zeiten. Nach Offline-Camps mit Unternehmungen, die komplett offline stattfinden, wo Erfahrungen und Austausch im Vordergrund stehen. Je mehr der Berufsalltag online dominiert ist, desto größer ist das Verlangen nach offline-Zeiten im Privatleben.

Bei Agenturinhaberin Ulrike Stöckle kam der Anlaß zum Umdenken vor drei Jahren, als sie einen Urlaub mit ihrem Sohn verbrachte und so viel vor dem Schirm saß, dass er ihr ein burnout prophezeite.

Und so entwickelten sie ihre jeweils eigenen Strategien, mehr offline zu sein, und das in vollen Zügen zu genießen.

bildquelle: 123rf.com


Sonntag, 04.12.2016, 22:02

Für die Zeit, die wir heutzutage mit Hektik und Streß verbinden, mit Shopping, Erledigungen und Weihnachtsfeiern, waren im Sonntags-Kurier Anregungen zu lesen, wieder etwas zur Stille zu finden. Eigentlich bietet sich diese Zeit ja an, sich mit einem heißen Kakao auf die Couch zurückzuziehen und einfach einmal eine Kerzenflamme zu beobachten.

Viele, viele Argumente sprechen dafür. Die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie warnte unlängst, daß die permanente Reizüberflutung und der wachsende Leistungsdruck langfristig negative Auswirkungen auf die seelische Gesundheit haben können. Ihr Rat: „einfach einmal nichts tun“.

In Wien gibt es im Kardinal-König-Haus im 13. Bezirk das Seminarangebot „Tage der Stille“. Es wurde im Advent des Vorjahres so oft nachgefragt, daß die Plätze inzwischen verdoppelt wurden.

Benediktinermönch David Steindl-Rast gründete 1989 in Dienten am Hochkönig das „Haus der Stille“, wo man den klösterlichen Alltag miterleben kann, inklusive der Schweigezeiten. Sozialarbeiterin Angelika Eller, die dort im Vorstand ist, erklärt den Wert der Stille: man lernt, konzentrierter das zu tun, was man gerade macht, man fühlt sich letztlich lebendiger.

Viele Argumente sprechen also für ein wenig Stille. Jeder mag sie anders finden. Einen Versuch dürfte definitiv es wert sein...

bildquelle: stillenachtland.at


Sonntag, 09.10.2016, 21:30

In der Online-Ausgabe der "Wienerin" wurde die "Selbstoptimierung" kritisch beleuchtet:
Kein Tag vergehe, ohne dass wir in sozialen Netzwerken schönere, bessere, tollere Menschen in den Feed gespült bekommen. Von perfektem Make-up, perfekten Reisen, perfekten Kissenüberzügen. Mitunter fragt man sich: warum hat die so ein gutes Leben, so einen perfekten Körper und so eine schöne Wohnung? Hinzu kommen Anleitungen, wie wir clean essen sollen, welches Training uns zur perfekten Bikinifigur verhilft und welche Foundation unsere Poren verschwinden lässt. Und wer sich diesem Diktat anpasst, erhält Anerkennung.

Oft kommen mir Schauspielerinnen, Promi-Gattinnen und Moderatorinnen deshalb wie Abziehbilder vor, mit Mittelscheitel und blonden Spiral-Locken. Natürlich sehr schlank und mit High-Heels. Der Perfektionswahn führt sogar dazu, dass sich selbst Essstörungen zu einem erstrebenswerten Lifestyle inszenieren lassen und besonders unter jungen Mädchen Anklang finden.

Immer öfter lese ich daher in letzter Zeit die Beschreibung „vom Typ schlank, der sich heruntergehungert hat“.

Diese Welt der ganzen Ideale macht uns aber vor allem kaputt und gestresst.

Wie schön, daß sich immer mehr Frauen gegen den Selbstoptimierungswahn wehren. So werde gerade "Retox" zum neuen Modebegriff - eine Philosophie, die besagt, dass wer genug Sport macht, sich auch etwas gönnen darf. "Vor der Happy Hour eine Yogastunde einlegen oder nüchtern raven gehen“ – so die Britin Toni Lauren auf ihrem Blog „Detox Retox“. Der Gedanke dahinter: ein ausgewogenes Leben ist besser als ein striktes Diktat. Wir sollten mehr auf unsere Intuition hören und uns weniger vorschreiben lassen.

Und ein wenig sieht man diesen Gegentrend auch in den sozialen Netzwerken: Promis, die gänzlich ungeschminkt zu Events gehen, die neue Flut an „Plus-Size“ – Models. Und dann sind wir gefragt – denn Solidarität sei das einzige Mittel gegen den Druck- Wahnsinn.

bildquelle: www.zeit.de


Dienstag, 09.08.2016, 22:05

hat in die Welt der Reiseberichte Einzug gehalten:

Am Wochenende lese ich mit Vorliebe die Wochenendbeilagen von Tageszeitungen und pflege dabei unter anderem auch mein „Reisefieber“: Ferne Ziele, kurze Trips, wunderschöne Bilder. Zuletzt die Reisebeilage des Kurier. Und dort war diesmal bei JEDER Destination das Wort „entschleunigend“ zu lesen:

Wie im Moment in vielen anderen Medien etwa ein Bericht über Menorca, die „kleine Schwester“ Mallorcas. Ruhiger, kaum Hotelklötze, kaum Nightlife: Menorca wirke ruhiger, und entschleunigend, besonders in der Nebensaison.
Das erinnert mich an die kleinere Nachbarinsel von Malta, Gozo. Diese ist ruhiger, grüner, mit viel Landwirtschaft. Dort dominieren im Tourismus nicht Hotelkomplexe und Straßenzüge mit Lokalen, sondern Farmhäuser und großzügige Anlagen mit Spa und Gärten.

Ein weiterer, großer Bericht widmete sich dem „Weg der Entschleunigung“ im Oberen Mühlviertel, einen Rundweg, der die schönsten Aussichtspunkte der Region Böhmerwald mit besonderen Kraft- und Energieplätzen verbindet. Man kann unterschiedlich lange Teilstücke absolvieren, von 51 bis 127 Kilometer Länge.

Auch Yoga-Aufenthalte und eine Reise durch Südostasien „mit Zeit zum Relaxen“ wurden mit großen Bildstrecken vorgestellt.

Berichte von Abenteuer- oder Actionurlauben fand ich keine. Das Zeitgeist-Wort „Entschleunigung“ ist definitiv auch als Reisetrend angekommen.

bildquelle: www.gmx.at


Montag, 11.07.2016, 23:23

Rechtzeitig zum Start der Urlaubssaison waren in der Zeitschrift „gesund & fit“ Tipps von Entspannungstrainer Mathias Fischedick zu lesen:

Vorbereitung
Damit man am Flughafen, im Mietwagenbüro oder im Hotel nicht in Unmengen von Unterlagen suchen muß, rät er, alle Unterlagen in einem Dokument zusammenzufassen.

Reisen in die Zukunft
Gibt es Verspätungen oder Probleme bei der Anreise, solle man sich in der Zwischenzeit so intensiv wie möglich vorstellen, schon dort zu sein.

Langsamkeit
Das beste Motto ist: „weniger ist mehr“: nicht auf die Uhr schauen, und auch in Kauf nehmen, daß sich nicht alle angebotenen Freizeitaktivitäten unterbringen lassen

Mit Spaß gegen Stress
Jede Sportart ist geeignet, Stresshormone abzubauen. Meist kann ja auch einmal eine ausprobieren. Und er führt an, daß auch Sex eine körperliche Betätigung ist..

Keine Arbeit am Strand:
Also kein mail, kein berufliches Telefonat. Falls Erreichbarkeit aber unvermeidlich ist, ist Fischedicks Rat, eine fixe Tageszeit zu vereinbaren und alles im Hotel zu erledigen, damit der Strand eindeutig Urlaubsort ist

Durchatmen
Die Art, wie man ein- und ausatmet, beeinflusse das Wohlehrgehen. Der Trick sei es, insgesamt viermal länger aus- als einzuatmen, auch wenn man denkt, die Lunge wäre längst leer…

Laut IMAS-Umfrage kehrt die Hälfte der Urlauber genervt ins Büro zurück. Es scheint also wert, das eine oder andere zu erwägen..
bildquelle: urlaubsguru.de


Dienstag, 28.06.2016, 23:02

Mit Vergnügen las ich die Kolumne der Medienpsychologin Martina Mara, die diesen Titel trug. Sie schilderte, daß eine Freundin von ihr mit deren Familie aufs Land gezogen sei, die dort jetzt die ursprüngliche Umgebung genießt und gern auf Facebook verzichtet. Sie vermisse auch die Innenstadt nicht und mache kein online-banking mehr. Sie habe jetzt eine Bankberaterin, die sie auch mal beim Bäcker trifft.

So weit so gut, bis sie am Future Day 2016 ganz ähnliche Dinge hörte: Gastgeber und Zukunftsforscher Matthias Horx und sein Co-Gastgeber wollten wissen, wieviele Besucher morgens nach dem Aufwachen innerhalb der ersten 60 Sekunden ihr Smartphone checken. Und das waren sehr viele, die sich auch etwas elitär fühlten. Noch: Wer in Zukunft noch ständig erreichbar ist, würde es nötig haben, führte Horx aus.
Erfolgreich, interessant und sexy würden dann also nicht mehr jene sein, die das Display nicht aus den Augen lassen, sondern jene, die dem Gegenüber entspannte Aufmerksamkeit schenken. Oder ihrem Apfelbaum.. Der Gegentrend zur Always-On-Maxime sei also in Sicht.

Interessant fand ich auch die Reaktionen: Es gab viel Zustimmung und Resonanz. Und
jeder Schreiber (so auch ich) hatte angenommen, er sei der Einzige, den diese 24-7-Vernetzung nerve. Der sich nicht genug wundern konnte, wenn im Restaurant genausoviele Handys am Tisch liegen wie Besucher und sich im öffentlichen Raum immer weniger Personen unterhalten, weil sie auf ihre Handys konzentriert sind. Und Stimmungen nicht genießen, weil sie mit fotografieren und posten beschäftigt sind.
Manche Gastgeber sammeln inzwischen sogar die Handys ein, weil es im täglichen Umgang auch nicht mehr Usus ist, es bei Einladungen lautlos zu stellen oder wegzulegen. Und zwar bei Personen die NICHT Bereitschaftsdienst haben..

Bleibt also zu hoffen, daß die Trendwende wirklich kommt. Und manch Einer hat die Hype wie eine Zwischenerscheinung einfach ausgelassen...

bildquelle: News.at


Sonntag, 17.04.2016, 21:42

Täglich lesen wir von Phänomenen wie „Digitale Demenz“, „Digital Detox“, etc.
Im Wirtschaftsteil der OÖ. Rundschau wurde da schon weiter gedacht, in einer Rubrik über Berufe der Zukunft.

Seit Social Media und Smartphone unser Leben bestimmen, seien wir ständig online. Wir würden von Mails, Statusmeldungen, Breaking News und Updates erdrückt und ein sogenannter „Offline-Therapeut“ würde dann helfen, auch ohne ständige Digitale Vernetzung zu leben. Und – was essentiell ist: ohne dem Gefühl, etwas verpasst zu haben.

Auf den ersten Blick hört sich das skurril an, wenn man jedoch Teenager und Personen in Öffentlichen Verkehrsmitteln beobachtet, und, was ich besonders schlimm finde, Cliquen oder gar Paare beim Abendessen, die sich nicht unterhalten, weil alle auf Smartphone-Inhalte konzentriert sind, scheint das gar nicht mehr so abwegig...

bildquelle: erfolg-orange.de


Montag, 08.02.2016, 01:15

Vor einigen Monaten habe ich euch von einem neuen Urlaubsmotto berichtet: nicht Sprachurlaub, nicht Gartenreise, sondern ein Urlaub ohne digitale Zugänge.
Kein Handy, kein Tablet.
Was ich schon damals äußerst eigenartig fand, ist das "Angebot, diese Dinge bei der Rezeption abzugeben". Wie mündig bin ich bitte? ich fand das schlimmer als im Kindergarten! Vielleicht mag ich abends kurz aufdrehen, mal kurz reinschauen, ob mich jemand suchte.
Was eine super Idee ist, ist es, Spielkarten zu verteilen, ein Gesellschaftsspiel oder irgendetwas handwerkliches anzuregen. In Restaurants wurde nämlich beobachtet, daß sich die Gäste oft nicht unterhalten und jeweils im Handy hängen.

Ich würde das anders lösen: warum kein Handyverbot im Restaurant? mit Rücksicht auf die anderen Gäste und letztlich profitiert man selber. Oder ein Merkblatt: wie wär mal eine Wanderung, ein Spabesuch statt wie zuhause ewig im Netz zu hängen.

Und jetzt gibt es die ersten Bilanzen: es wird nicht angenommen!! ach was! Es ist jetzt in den betreffenden Hotels mal ausgesetzt und ob es wieder einmal aufgenommen wird, ist mehr als fraglich..

bildquelle: karrierebibel.de


Sonntag, 27.09.2015, 23:45

Jeder extreme Trend entwickelt sich bis zu seinem Plafond und kippt dann. Nach „digitaler Demenz“, dem Fluch der „ständigen Erreichbarkeit“, den abschreckenden Fotos vom Abrufen der mails noch im Bett bzw. auf der Toilette, um ja nichts zu verpassen (die Zahl der dabei versenkten Geräte soll enorm sein..) häufen sich die Berichte von Experimenten, Ratschlägen und Büchern zum Themenkreis „digital Detox“. Eine Pause von einem halben Jahr – wie ging das weiter, ein Tag pro Woche- empfehlenswert?

Und überall bietet sich auch eine Geschäftsidee (anfangs las man ja sogar, das Phänomen "burnout" sei von der Industrie erfunden, um ein Geschäftsfeld von Kuren, Therapien, Büchern und Beratern, etc. zu erschließen). So gibt es jetzt auch diese Bewegung vermarktet: von der Abgeschiedenheit eines Klosters ist mir im Freundeskreis schon vorgeschwärmt worden, mit Fasten und Wandern, ohne Handy, Fernsehen, Radio und Internet.

Die Chefinfo- Beilage „Life & More“ bringt unter dem Titel „Aus-Knopf“ jetzt Anbieter, die so etwas als „Offline-Reisen“ anbieten und zum bekannten Nicht-Angebot einen Schritt weiter gehen: sein Handy muß (!) jeder Teilnehmer vor Beginn des Aufenthaltes abgeben (!). Um die Diktion des Trash-Fernsehens zu bemühen: „geht’s noch?“ Assoziationen zu Dschungelcamp und Jugendstraflager kommen auf.

Wie schön, ein mündiger Anwender zu sein und das Handy selbst auszuschalten…

bildquelle: karrierebibel.de


Mittwoch, 22.07.2015, 15:50

Stress senkt die Fruchtbarkeit!
Die Urlaubszeit ist da und so wurde einmal wieder eine Studie zitiert, die besagt, daß Streß den Kinderwunsch gefährden kann. Amerikanische Forscher maßen im Speichel von fast 400 Frauen zwischen 18 und 40 Jahren die Menge zweier Stressmarker: Cortisol und Alpha- Amylase. Es waren Frauen, bei denen es keine Hinweise auf Probleme mit dem Schwangerwerden gab.

Bei Frauen mit hoher Amylase-Konzentration war die Chance, schwanger zu werden, um 29 Prozent niedriger als bei jenen mit normalen Werten. Weiters war die Chance, auch nach einem Jahr ungeschützten Verkehr nicht schwanger zu werden, verdoppelt. Natürlich hatte man auch viele andere Faktoren wie Alter, Lebensweise.. untersucht. Auch das viel bekanntere Streßhormon Cortisol. Dort zeigte sich kein Zusammenhang.

Früher hatte man viel dem Druck, schwanger zu werden, zugeschrieben. Das wollte man hier ausschließen. „die Welt“ zitierte diese Studie bereits vor einem Jahr. Das Resümee war, die Chancen zu erhöhen, wenn man Streßfaktoren aufspürt und auszuschließen versucht. Das kann etwas sehr persönliches sein, eine Entspannungstechnik oder etwa die Urlaubszeit, die es zu „nützen“ gilt..

bildquelle: brigitte.de