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Montag, 15.05.2017, 21:18

Vielen Burnout-Betroffenen ist bekannt, daß Probleme mit Vorgesetzten bzw. mit Führung allgemein eine große Belastung sein können. Zahlreiche Untersuchungen und Publikation belegen das ebenfalls.

Dieser Umstand ist also hinreichen bekannt, führt aber kaum zu nachvollziehbaren Konsequenzen. Bei vielen Mißständen, die die Mitarbeiter betreffen, ist das so. Geht es aber um den Ertrag, sieht die Sache sehr oft sehr schnell anders aus.

Eine Untersuchung der Firma Deloitte ergab nun, daß klassische Programme zur Führungskräfteentwicklung nicht den richtigen Erfolg bringen und führten Punkte auf, die wichtig wären wie z.B. klare Kommunikation, was in der betreffenden Firma als gute Führung gesehen wird. Oder Wissensaustausch unter Führungskräften unterschiedlicher Unternehmensbereiche und Ermutigung zur Risikofreude, etc.

Die Untersuchung belegten auch, daß Unternehmen mit hohem Führungsreifegrad doppelt so profitabel sind wie andere, die nur klassische Programme haben.

Und diese Erkenntnis könnte doch als Nebeneffekt das Leben vieler Angestellter erleichtern..

bildquelle: leadionde.de


Montag, 17.04.2017, 23:04

In vielen Zeitungen und Magazinen wurde die aktuelle Studie des Zentrum für Public Health zitiert, da in der Politik immer wieder der 12-Stunden-Tag Thema ist.
Untersucht wurden die Gesundheitsaspekte solch langer Arbeitstage am Beispiel von Altenpflegerinnen, die bereits solche Dienste leisten. Dienste dieser Dauer führen zu einer Tagesermüdung, die am verbleibenden Tagesrand nicht abgebaut werden kann. Nach zwei solchen Diensten müßte der Arbeitnehmer drei Tage frei haben, um sich vollständig zu erholen. Die Freizeit ist auch nicht adäquat nutzbar, da die Ermüdung so groß ist.

Es hat sich auch gezeigt, daß die Leistungsfähigkeit nach zehn Stunden deutlich abnimmt. Zugleich steigen Fehleranfälligkeit und Unfallgefahr. Das spricht auch eindeutig gegen geblockte Arbeitszeiten.
Wer jahrelang 50 Wochenstunden oder mehr arbeitet, hat ein deutlich höheres Risiko für Herz- und Kreislauferkrankungen und psychische Probleme. Besonders auffällig ist das bei Frauen, da bei ihnen auch der Großteil der Kindererziehung dazukommt.

Insgesamt stellte sich also das bestehende Acht-Stunden-System als gesunde Basis heraus. Wobei auch hier der Dienstnehmer darauf achten sollte, Pausen einzuhalten.

bildquelle: kosmo.at


Sonntag, 12.03.2017, 22:45

Im Karriereteil der OÖN wurde eine Studie vorgestellt, die zeigt, dass die Gruppe der 18 – 34-Jährigen am meisten von Stress gebeutelt ist. Ich fand das erstaunlich, da ich in etlichen Interviews von Arbeitgebern las, dass diese sogenannten „Millenials“ die erste Generation sind, der die Work-Life-balance wichtiger ist als ein Gehaltssprung.

Wahrscheinlich ist die Erklärung, dass jene 41 % der befragten 1000 Personen in diesem Alter, die angaben, am Arbeitsplatz akutem Stress ausgesetzt zu sein, auch im Privatleben starke Belastung empfinden.

Ein Viertel aller Berufstätigen sogar fühlt sich vom Burnout bedroht. Inge Schulz, die Leiterin der Human Ressources jenes Konzerns, der die Studie in Auftrag gab, erklärte das so: wer im Beruf zu Stressempfinden neigt, tut dies auch privat und neigt stärker zu Gesundheitsproblemen.

Allerdings habe sich auch herausgestellt, dass hohe Ansprüche am Arbeitsplatz nicht automatisch mit Stressbelastung gleichzusetzen sind. Oft seien es ganz andere Faktoren, die das Stressempfinden beeinflussen, wie Fremdbestimmung, unklare Arbeitsaufträge und oder die Monotonie des Berufsalltags.

bildquelle: millennialsmarketing.com


Sonntag, 19.02.2017, 20:51

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie es war, ins Arbeitsleben zurückzukehren. Nach langem Krankenstand und Reha ist man nicht mehr routiniert und hat viele Vorbehalte, etwa, was sich wohl die Kollegen denken. Ich wurde gottseidank mit Fragen verschont und mein Chef war ganz an meiner Seite. Er verbrachte die erste Zeit gemeinsam mit mir, um etwaige Unsicherheiten abzufangen, die aber nicht auftraten. Dazu war ich doch schon zu lange im Beruf gewesen.

Nachdem die Invaliditätspension im damaligen Sinne abgeschafft wurde und immer mehr Personen aus langen Krankenständen kommen, etwa aus Krebserkrankungen mit Chemotherapie, gab es mit Beginn des Jahres die Neuerung der „Wiedereingliederungshilfe“:
Wenn man nach einem mindestens sechswöchigen Krankenstand noch nicht fit für den Job ist, kann man mit dem Arbeitgeber Teilzeit vereinbaren, die bis zu sechs bzw. neun Monate andauern kann. Im Karriereteil des Kurier waren diese Rahmenbedingungen unter den Neuerungen des Jahres zu lesen.

Die Arbeitszeit kann auf 50 – 75 Prozent des gewohnten Pensums reduziert werden und der Arbeitnehmer erhält in dieser Zeit aliquot Krankengeld. Ich erinnere mich an einen Bericht, der auch einen Vertrauten im Betrieb vorsah, wenn es ein sehr großer Betrieb ist.

Natürlich hagelte es schon beim Vorschlag Kritik. Von Seiten der Wirtschaftskammer z.B., daß es kaum genützt werde. Ich fand jedenfalls bei meiner Recherche im Internet nur Angaben aus zweiter Hand und so eine Neuerung ist meiner Meinung nach ein Zeichen, wie sich die Arbeitswelt verändert..

bildquelle: Stuttgarter-Nachrichten.de


Montag, 16.01.2017, 21:33

Ein neues Gesetz in Frankreich besagt, daß Dienstnehmer das Firmenhandy in der Freizeit abstellen dürfen. Grund genug für die Krone, die Situation bei uns zu beleuchten:
In Österreich ist die außerdienstliche Telefonerreichbarkeit längst geregelt: Es ist (laut Gesetz) niemand verpflichtet, außerhalb der vereinbarten Dienstzeiten zu arbeiten, SMSse bzw. mails zu lesen oder Anrufe entgegenzunehmen.

Wenn der Dienstgeber das verlangt, müßte die Zeit als Ruferreichbarkeit vereinbart werden, und das an maximal zehn Tagen im Monat. Jede dann ausgeführte Tätigkeit müßte als Mehrarbeit oder Überstunde gezählt werden.

Für Professor Dr. Manfred Walzl, Neurologe, Psychiater und Schlafforscher ist das sogar eine wichtige Forderung aus gesundheitlichen (und wirtschaftlichen) Gründen: Die vermehrte Hormonausschüttung bei Dauerstress führt nachweislich zu massiven Belastungen des Herz-Kreislaufsystems, zu Störungen im Magen-Darm-Bereich und schweren Schlafstörungen.

Er rät deshalb zu einer gesetzlichen Pausenkultur und empfiehlt einen 20-minütigen Mittagsschlaf: Dieser hebt laut Tests der NASA die Leistungsfähigkeit um 38 Prozent. Das heißt, die Mitarbeiter arbeiten besser, machen weniger Fehler und - es kommt mehr Geld herein..

bildquelle: pronatur24.de


Mittwoch, 28.09.2016, 20:45

Der Oberösterreichische Landesrechnungshof überprüfte die Wartezeit auf Operationen in Oberösterreichs Spitälern. Neben zum Beispiel 15 -158 Taggen Wartezeit auf eine Graue-Star-Operation wurden auch 25 -391 Tage für eine Knie- oder Hüftoperation erfaßt.

Auf Klassestationen sei die Wartezeit deshalb kürzer, weil es dort mehr freie Betten gibt. Verkürzend können auch soziale Faktoren sein, wie Pflegebedürftigkeit und Angst um den Arbeitsplatz (!).

In mir kamen Erinnerungen hoch. An meinen Autounfall, oder an den Unfall meines Freundes. Mein Unfall passierte kurz vor den (Schul-) Weihnachtsferien, daher ersuchte ich um einen MRT-Termin im Spital: in „freier Praxis“ hatte ich die Wartezeit schon während des Jahres mit 6 Wochen erlebt. Ich war ohnehin drei Wochen krankgeschrieben und wollte in der Zeit noch wissen, was Sache war und was ich einschränken musste, um meinem Vorgesetzten zu informieren.

Und wir brauchten beide Physiotherapie. In Instituten, die die Gebietskrankenkasse zahlt, ist die Wartezeit 3 (!) Monate. Wie man bis dahin weitermacht, ist ungeklärt. Also suchten wir ein Institut, das man selbst vorfinanziert und dann langwierig und aufwendig zumindest fast die Hälfte zurückbekommt. Unnötig zu sagen, daß das dennoch sehr ins Geld ging.

Und keiner von uns machte eine Reha. Es fielen also auch da der Kasse keine Kosten an und wir fielen nicht weitere 3 Wochen durchgehend aus. Und trotzdem war es ein Mega-Organisationsaufwand, zwei Mal pro Woche von der Arbeit wegzukönnen (und das einzuarbeiten..).

Da steht sich das Gesundheitswesen scheinbar selbst im Weg..

bildquelle: shutterstock.com


Sonntag, 04.09.2016, 23:18

Eine Untersuchung der Arbeiterkammer Oberösterreich ergab, daß 35 Prozent der Beschäftigten krank zur Arbeit gehen. Seit Anfang der Wirtschaftskrise und mit der wachsender Angst um den Arbeitsplatz sei der Wert beständig bis auf diesen Durchschnitt gestiegen.

Noch schlimmer sei es, wenn man ohnehin schon unter schlechten Arbeitsbedingungen leidet: wird der Job als unsicher angesehen, geben sogar 47 Prozent der Befragten an, krank in die Arbeit zu gehen. Bei jenen, die unter Zeitdruck leiden, seien es 51 Prozent.

Johann Kalliauer, der Präsident der OÖ Arbeiterkammer, fordert daher einen Kündigungsschutz im Krankenstand. Das brächte die Betriebe dazu, krankmachende Arbeitsbedingungen abzustellen…

bildquelle: telefonmediation.com


Montag, 23.05.2016, 21:31

Im Kurier schilderte Univ. Prof. Dr. Lalouschek ein Phänomen, daß ihm immer mehr bei Patienten zwischen 30 und 55 begegnet: Vergeßlichkeit, Konzentrationsstörungen, die Sorge, an Alzheimer erkrankt zu sein. Es sind Personen, die beruflich und familiär gefordert sind und an der sog. „Steß-Demenz“ leiden.

Sie haben abends das Gefühl, nichts „weitergebracht“ zu haben, bemerken einen Einbruch ihrer Leistungsfähigkeit. Es kann eine burnout- Vorstufe sein.

Der Grund ist, daß sie sich abgewöhnt haben, eine Sache konzentriert zu erledigen und auch zu Ende zu bringen. Stattdessen fangen sie immer neue Dinge an und die Erfolgserlebnisse fehlen. Dazu bringt das Unterbewußtsein immer weiter unerledigte Dinge an die Oberfläche.
Es besteht also ein permanenter Alarm- Modus, der die Leistungsfähigkeit um bis zu 60 % herabsetzen kann. Es ist eine antrainierte Arbeitsweise, deren Auswirkungen Dr. Lalouschek auch durch Messung der Herzfrequenz belegen kann: Das Herz schlägt (im Millisekundenbereich) regelmäßiger, das Gehirn läuft – wie ein Schwungrad – auch dann auf Hochtouren weiter, wenn kein Anlaß dazu besteht.

Bei Menschen, die eine Aufgabe nach der anderen abschließen, ist das anders. Und sie sind wesentlich widerstandsfähiger gegen Streß.

Der Schlüssel ist also die Rückkehr zu „Single-Tasking“. Dabei kann sogar ein Coaching erforderlich sein, über Monate gesehen kehrt aber die gesamte geistige Leistungsfähigkeit zurück.

bildquelle: ärztezeitung.de


Sonntag, 21.02.2016, 22:39

In den OÖN wurde die Situation betrachtet, nach einem Krankenstand aufgrund einer psychischen Erkrankung an den Arbeitsplatz zurückzukehren - zu den Kollegen, zum Vorgesetzten.
Alleine in OÖ waren im Jahr 2014 100.000 Krankenstandswochen auf burnout und psychische Erkrankungen zurückzuführen. Für den Betroffenen kann es einem Spießroutenlauf gleichkommen, da die Gleichstellung mit körperlichen Erkrankungen noch lange nicht geschafft ist.
Nach großen Operationen, etc. ist jedem klar, daß der Zurückgekehrte noch nicht voll belastbar sein kann, bei psychischen Problemen fehlt zumeist das Verständnis und die Erfahrung.

In Deutschland hat man da seit 10 Jahren Lösungen in Form eines "betrieblichen Eingliederungsmanagement". Vorgesetzte, Betriebsräte und Arbeitsmediziner erhalten dabei Schulungen, um das nötige know-how zu bekommen. Und ein Bewußtsein dafür, wie wichtig wertschätzender Umgang ist.

Deshalb hat der Betroffene bei seiner Rückkehr einen kompetenten Ansprechpartner.
Mit diesem bespricht er ein Konzept zur Wiedereingliederung.
Und da deponiert er, was ihm eine Hilfestellung sein kann, etwa Routinearbeiten am Anfang, wenn er noch Konzentrationsprobleme hat.

Und langfristig ist ein Umdenken ohnehin unumgänglich, da mittlerweile ein Drittel der Arbeitnehmer im Laufe seines Lebens psychische Probleme hat.

bildquelle: www.karrieren.at


Freitag, 15.01.2016, 23:26

Ein gesundes Maß an Streß aktiviert und bildet neue Zellen im Gehirn. Permanenter Dauerstreß ruiniert nicht nur die Selbstkontrolle, sondern langfristig die Gesundheit – „vorerst Herz-Kreislauf-Störungen, dann Depressionen und schließlich burnout“.

Im Standard wurden daher jene 10 Regeln zitiert, die Travis Bradberry für Forbes aufgelistet hat.
und ich war die restlichen noch schuldig:

7) negative Selbstgespräche stoppen: die erhöhen den Streßpegel. Wenn das gar nicht gelingt: aufschreiben, und so aus dem Gedächtnis weg haben.

8) Perspektive wechseln: Falsche Umstände, falsche Chefs, alles kann nur böse enden? Mal alles niederschreiben, einen Überblick verschaffen und die eigene Position überdenken. So Distanz gewinnen und das macht die Widrigkeiten kleiner und schafft Platz für neue Denkansätze

9) Atmen: ein schneller und effektiver Weg: aufs Atmen konzentrieren, dabei bis 20 zählen und hoffentlich rücken die quälenden Gedanken in die Ferne

10) Unterstützung annehmen: Hilfe zulassen, Unterstützung annehmen kann beruhigen. Andere Sichtweisen zulassen kann helfen. Andere zu brauchen ist keine Niederlage

bildquelle: Bürowelten.ch