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Sonntag, 02.04.2017, 22:31

Die Faktoren Beschleunigung in allen Lebensbereichen und Lieblosigkeit in vielen gesellschaftlichen Bereichen sind sehr bestimmend und bedingen Erschöpfungszustände und Suchtverhalten. Das erklärte der Leiter des Instituts für psychische Gesundheit der Sigmund Freud Privatuniversität, Michael Musalek, auf einem Symposium, von dem die OÖN berichtete.

Es scheint ja ein Paradoxon, dass uns die Beschleunigung in vielen Lebensbereichen stresst: Wir essen kürzer (Stichwort Fastfood und Coffee to go), wir schlafen nachweislich weniger als vor wenigen Jahrzehnten, die Reisezeiten sind viel kürzer und Internet und mail müssten uns eigentlich Zeit sparen helfen. Das Gegenteil ist der Fall, auch durch die ständige Erreichbarkeit, die zusätzlich stresst.

Als Konsequenz führen Psychiater vor allem Burn-out-Zustände an. Diese entsprechen der aus den 1920er- Jahren bekannten „Neurasthenie“, die damals die Folge der ersten Phase massiver Beschleunigung durch Eisenbahn und moderne Elektrizität war.

Als Ausgleich zu diesen vielfältigen Belastungen wurden schließlich freudvolle und vor allem entlastende geistige und körperliche Betätigungen empfohlen.

bildquelle: liebeisstleben.com


Sonntag, 05.02.2017, 22:42

Im schwedischen Göteborg testen einige Firmen die Sechs-Stunden-Woche. Der Versuch wird noch zwei Jahre laufen, jedoch hat sich bereits jetzt herausgestellt, daß die betroffenen Mitarbeiter glücklicher und produktiver sind. In einer Autowerkstatt z.B. wurde die Öffnungszeit ausgeweitet und damit 25 Prozent mehr Umsatz erzielt.

Damit war ausgeglichen, daß die Mitarbeiter denselben Lohn bekamen wie für die gewohnten Acht-Stunden-Tage. Die Mitarbeiter machten weniger Fehler und hatten auch einmal Gelegenheit, die Kinder von der Schule abzuholen oder selbst zu kochen.

Dieses Modell wurde nun auch bei einer zweitägigen Arbeitszeitkonferenz in Linz diskutiert. Für das Modell spricht unter anderem, daß mehr Arbeit „umverteilt“ wird. Dagegen, daß man mehr Fachkräfte benötigt, es sich nicht für alle Branchen eignet und das Problem der Finanzierung.

In der Krone kam unlängst Burnout-Prophylaxe-Trainerin Manuela Kitzmüller zu Wort, die sich besonders im Pflegebereich für dieses Modell aussprach: In Schweden war auch ein Pflegeheim einbezogen, wo Krankenstände und Ausfälle wesentlich zurückgegangen waren. Und das war „unter dem Strich“ auch volkswirtschaftlich ein Gewinn.

bildquelle: brigitte.de


Montag, 02.01.2017, 22:51

In der Bunten erschien ein Interview von Peter Plate, dem Sänger der pausierenden Band „Rosenstolz“.

Wie berichtet ist er nach langer Überforderung auf der Bühne zusammengebrochen und rechnete, so wie seine Bandkollegen, damit, nach zwei Wochen wieder „einsatzfähig“ zu sein. Während der Therapie wurde ihm aber dann klar, dass er einen kompletten Schlussstrich ziehen musste, was er schließlich auch tat. Es war auch im Nachhinein die richtige Lösung, jedoch bezeichnet er diese Eröffnung als den „traurigsten Moment seines Lebens“.

Nachdem er sein Leben komplett geändert hat, auf Pausen und Auszeiten achtet und wieder glücklich ist, nannte er Gründe:

Wenn Konzertveranstalter eine Tournee veranstalten wollen oder Plattenfirmen ein Album veröffentlichen möchten, kann man nur selbst die Notbremse ziehen. Die anderen machen es nicht für den Betroffenen.

Bei dieser Band war es gar nicht üblich, eine Krankheit auszukurieren oder eine Auszeit zu leben. (das höre ich sehr oft – man will die vorherrschende „Kultur“ nicht sabotieren). Auch wenn einem der Beteiligten klar war, dass er „auf dem Zahnfleisch“ ging. Weil es ja auch Spaß machte. Bei der letzten CD war jedoch kein Spaß mehr dabei.

Er schämte sich, seine Fans zu enttäuschen. Sein Team hängen zu lassen. Er hatte Schuldgefühle und musste sich auf seinem Weg erst einmal selbst vergeben.

Und es gehöre Mut dazu, sich und anderen einzugestehen, in einer Sackgasse zu stecken.

Schließlich erkannte er, dass auch andere Strukturen seines Lebens schon überholt waren: das Verhältnis zu seinem Partner war längst wie unter Brüdern und die Sängerin wollte eigentlich auch einmal etwas anderes machen.

Man konnte also nachvollziehen, wie schwer es für einen Betroffenen ist, die Reißleine zu ziehen und man das zeitgerecht nur selbst machen kann..

bildquelle: laut.de


Montag, 19.12.2016, 22:39

In der WOMAN-Printausgabe waren Tipps für ein weniger stressiges Weihnachtsfest zu lesen.

1) Realistisch einkaufen
Auch wenn zwei Feiertage auf uns zukommen, es ist nicht das Ende der Welt! Meist gibt es bei den Verwandten so viel zu essen, daß man ohnehin weniger Vorräte braucht. Und wenn doch, gibt es immer Tanten, die tolle Kekse auf Lager haben..

2) Feiern mit Freunden
Wie gesagt, geht am 24.12. die Welt nicht unter. Danach kann man sich viel gemütlicher treffen und noch dazu die eine oder andere Anekdote erzählen

3) Geschenkewahn ade
Es sind nicht immer die teuersten Geschenke, die am meisten Freude bereiten. Um nach dem Fest kein böses Erwachen zu erleben, am besten mit den Verwandten einen Rahmen vereinbaren. Das bewahrt außerdem vor bösen Überraschungen.

4) Es geht auch ohne Kekserl- Marathon!
Er müssen nicht immer viele Sorten in rauen Mengen sein. Einige bewährte Sorten tun es auch. Oder vom Bäcker? Dort kann man auch eine kleine Kaffeepause einlegen..

5) Last Minute
In allerletzter Minute bewähren sich selbstgemachte Geschenke oder spezielle Angebote aus dem Online-Shop

6) Locker bleiben
Perfektionismus stresst nur. Es muß nicht alles perfekt gewürzt sein oder das Kleid wie angegossen sitzen. Mit Großzügigkeit und Humor geht’s leichter..

7) Die liebe Familie..
Zumeist kommen viele Verwandte zusammen, die man das ganze Jahr nicht sieht. Da kann es auch zu Missstimmungen kommen. Die Lösung ist, Zeit für sich einzuplanen.
Man muss nicht immer aufeinanderkleben. Ein Spaziergang schafft Abstand und neue Energie.

bildquelle: stillenachtland.at


Sonntag, 13.11.2016, 23:25

Im seinem Oktober-Brief behandelte Coach und Autor Robert Betz das Thema Ziele. "Man muss sich doch Ziele setzen“, tönt es aus jeder Ecke. Und „Komm raus aus deiner Komfortzone! So überwinden Sie den inneren Schweinehund“. Entspannend klingt anders.. Dieser Weg führe jetzt immer mehr Menschen in Erschöpfung, Burnout und Krankheit:

Sich Ziele zu setzen, stammt aus dem Denken, erst dann zufrieden oder glücklich zu sein, wenn wir unsere Ziele erreicht haben.

Schon seit Kindheit sind wir angehalten, etwas zu leisten um die Eltern stolz zu machen. Auf dem Weg zum Ziel genieße man aber sein Leben nicht und würde, wenn man es erreicht hat, einem neuen Ziel nachjagen.

Zielsetzungen kommen aus dem Kopf. Das Herz sei viel weiser und kenne keine Zielsetzungen. Dennoch führe es uns weiter als das der Verstand je vermag. Es würde uns anhalten, uns selbst und nicht unsere Arbeit in den Mittelpunkt zu stellen. Man lebe und arbeite mit Liebe zu sich selbst, Dankbarkeit an das Leben und mit Freude an dem, was man tut.

Dann kämen tiefe innere Zufriedenheit und äußerer Erfolg von selbst.

Oft habe ich selbst an Freunden erlebt, daß sie ein Ziel verfolgt und auch erreicht haben. Dann waren sie ausgepowert und vermißten einen emotionalen Erfolg – das Ziel sollte oft mehr Liebe, Bewunderung oder Anerkennung bringen, was aber nicht funktionierte. Da wäre es vielleicht einen Versuch wert, sich einmal mit dieser anderen Anschauung auseinanderzusetzen.

bildquelle: delamar.de


Sonntag, 30.10.2016, 21:51

Im RTL-Mittagsmagazin war ein Interview mit Peter Plate zu verfolgen, dem Mastermind von „Rosenstolz“. Das Duo feierte große Erfolge zwischen Fototerminen, Tourneen und Plattenaufnahmen, etc. etc. Peter Plate ging 2012 schließlich einem burnout entgegen und gestand sich das – wie so Viele - ein. Und zwar so lange, bis er eines Tages auf der Bühne eine Panikattacke bekam und umkippte. Die Tatsache Burnout war mir bekannt, aber nicht, daß er auf der Bühne kollabiert war.

Im Spital dann stellte er sich der Situation und ließ sich helfen. Und danach folgte ein Jahr Auszeit incl. Trennung vom Lebenspartner. Mittlerweile hat er erfolgreich Filmmusik komponiert und arbeitet an einem Musical davon.

Er steht nicht mehr im Rampenlicht und genießt sein ruhigeres Leben mit neuem Herzenspartner und seinen Tieren. Der verflossene Partner ist jetzt sein Partner als Filmproduzent. Eine Rückkehr mit der Band schließt er aber nicht aus.

Mich beeindruckte das Bekenntnis, er hätte sich ohne den Kollaps NIE seine Anspannung, schon gar seine Überforderung eingestanden.

Immer wieder kollabiert ein Künstler auf der Bühne. Scheinbar treiben Erfolgsdruck, „Selbstdisziplin“, etc. solche Blüten. Bis der Körper das regelt..

bildquelle: laut.de


Montag, 06.06.2016, 22:22

Es gibt Neues von Arianna Huffington, der Gründerin der Huffington Post. Während des Aufbaus Ihres Unternehmens hielt sie Personen, die 7 – 8 Stunden schliefen, für Schwächlinge. So lange bis sie vor Erschöpfung in ihrem Büro ohnmächtig wurde und am nächsten Tag in einer Blutlache (von ihrem Sturz) gefunden wurde.

Danach dachte Sie radikal um und ist jetzt eine Verfechterin des ausreichenden Schlafes. Sie schläft 8 Stunden und hat Räume eingerichtet, in denen Angestellte das berühmte „power nap“ halten können „statt sich einen dritten Donut zu holen“.

Für ihr Buch „the sleep revolution“ hat sie viele Fakten über die Bedeutung von ausreichend Schlaf zusammengetragen:

Zu wenig Schlaf begünstige die Entstehung von Diabetes, Herzinfarkt, Schlaganfall und Übergewicht.
Uns allen ist bewußt, wieviele Autounfälle durch Alkohol verursacht werden. Sie recherchierte, daß Übermüdung viel mehr verursache, allein 1,2 Millionen Unfälle mit 8000 Toten in den USA im letzten Jahr.

Und es sei in Studien belegt, daß Unternehmenschefs, die zu wenig schlafen, weniger Probleme lösen und weniger gute Ideen haben: nach genug Schlaf, in dem man Informationen und Emotionen verarbeiten konnte, komme man mit verjüngtem Geist und neuen, frischen Augen, also quasi runderneuert zurück.

Insgesamt also möchte Sie aufrütteln und überzeugen. Mal sehen zu wievielen Vorgesetzten das durchdringt..

bildquelle: bteam.org


Sonntag, 08.05.2016, 22:24

In vielen Medien begegnete uns das Thema burnout: in Zeitungen, Zeitschriften, Dokus etc, nicht jedoch im Film.
Ende April brachte das ZDF den Film „Brief an mein Leben“ nach dem gleichnamigen Bestseller von Publizistin Miriam Meckel. In allen Lebensbereichen gewöhnt zu „funktionieren“, gestand sich ihren Zustand lange nicht ein, bis sie 2008 den Totalcrash erlebte, „bei dem ihre Welt zusammengebrochen ist“.

Sie ging in eine Klinik und empfand die Methoden dort zu esoterisch. Schließlich aber freundete sie sich mit ihrem Zustand an und ein Weg, der viel Kraft, Zeit und Tränen kostete, begann.

Marie Bäumer stellte sie im Film dar und bekam viel Lob für ihre fordernde Rolle. Sie selbst hat ein Gegenrezept gefunden: sie nimmt nur 2 Rollen pro Jahr an und pflegt bewußt Ruhephasen. Sie lebt mit ihrem Sohn in einem kleinen Dorf in der Provence, wo das Leben noch „vom Rhythmus und den Gesetzen der Natur“ bestimmt wird.

Erwähnt werden muß noch, daß die Autorin des autobiografischen Romans quasi eine Prominente ist: sie ist die Lebensgefährtin von Moderatorin Anne Will. Nicht zuletzt diese Tatsache dürfte uns diesen Film beschert haben..

Bildquelle: arcor.de


Sonntag, 03.04.2016, 22:32

„Stress schlägt auf den Magen“, „das stößt mir sauer auf“,.. Etliche dieser Redewendungen enthalten sehr viel Wahrheit. Daß Streß und Anspannung die Abwehr schwächen und den Darm belasten, ist schon lange bekannt und wurde jetzt durch Forscher bestätigt.

Im Gesundheitsteil der BUNTEn erklärte die Ernährungswissenschaftlerin Dr. Groeneveld, daß sich in einem gestressten Darm andere Keime wohlfühlen als in einem entspannten. In einer australischen Studie wurde die Bakterienstruktur von Studenten am Anfang des Semesters und später in der Prüfungsphase untersucht.

Insgesamt wird die gesunde mikrobielle Vielfalt bei Streß geringer und es vermehren sich bevorzugt jene Bakterienarten, die entzündungsfördernde Stoffe freisetzen und die Bildung des Stresshormons Cortisol fördern.

Deshalb kann man bei Stress mit den richtigen Probiotika gegensteuern: Innerhalb von 30 Tagen konnte der Cortisolspiegel in der Studie signifikant gesenkt werden. Wichtig ist, acht Wochen bei einem Präparat zu bleiben. Auch ist es ratsam, täglich Joghurt oder Kefir zu essen und die Keime mit Ballaststoffen zu „füttern“, also Obst, Gemüse und Vollkornprodukte zu essen und körperlich aktiv sein. Auch das fördert die Bakterienvielfalt.

Man hat also in unvermeidbaren Streßphasen verschiedene Möglichkeiten, etwas für sich zu tun.

bildquelle: nu3.at


Sonntag, 20.03.2016, 22:56

In verschiedenen Zeitschriften und Tageszeitungen werden gerade Fälle von burnout-Mißbrauch breitgetreten. Es wird angezweifelt, ob die Diagnose gerechtfertigt war. Es handelte sich immer um Frauen. Diese hatten Outdoor-Tage oder Urlaube verbracht und Fotos davon auf sozialen Medien gepostet.

Also startete die Vorverurteilung: im Krankenstand darf man keinen Urlaub machen! Bei psychischen Problemen ist das nicht automatisch wahr. In vielen Fällen kann es hilfreich sein, Abstand zu gewinnen, sich etwas Gutes zu tun (wenn man es schafft!!), sich in der freien Natur zu bewegen. Natürlich müssen Arzt bzw. Chefarzt eingeweiht sein und das genehmigt haben. Ob es klug ist, das in Netzwerken darzustellen, ist eine andere Frage.

Weiters wird eine Ärztin zitiert, die erklärt, daß burnout keine eigene Krankheit ist, weil die Abgrenzung zur Depression schwierig ist.

Ich denke in solchen Situationen an die vielen Spitalsärzte und Pflegepersonal, das nicht mehr weiß, wie sie die Akutpatienten unterbringen sollen. Und an Betroffene, die sich sehr gut an die schlimmsten Phasen ihrer Krankheitsphase erinnern: da ist oft schon der einfachste Punkt der Körperpflege eine riesige Kraftanstrengung, und wenn es nur das Zähneputzen ist.

Mißbrauch gibt es überall aber diese beiden Gruppen werden dem bashing wenig abgewinnen.