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Samstag, 21.04.2018, 22:51

Vor einigen Jahren verlor ich eine Freundin, da sich in ernsten Diskussionen die Ansichten doch sehr unterschieden. Sie schien mir mit Ende 30 noch sehr unreif zu sein mit ihren Zukunftsfantasien und Bewertungen von allem und jedem. Ich dachte mir im Stillen: „warte, bis das Leben seinen Lauf nimmt und dir das eine oder andere Päckchen zu tragen gibt“. Genug Personen, die Schicksalsschlägen zu bewältigen hatten, hatten sich ihre Zukunft ursprünglich auch ganz anders vorgestellt..“

Daran mußte ich letzte Woche denken, als ich in einer Talkshow ein altes Interview mit Konstantin Wecker sah. Er sprach über sein Buch „die Kunst des Scheiterns“. Er sieht das Leben als ein Auf und Ab und hat es auch selber so erfahren. Ein gleichförmiges Leben würde ihn wahrscheinlich langweilen und er bevorzugt mit seiner Lebenserfahrung Gesprächspartner, die schon große Einschnitte im Leben verarbeiten mußten. Sie hatten sich wohl oder übel mit tiefgreifenden Themen beschäftigt und waren daher die interessanteren Gegenüber.

Besser hätte ich es nicht ausdrücken können, er brachte es auf den Punkt.

bildquelle: karriere.at


Montag, 02.04.2018, 20:40

Das Phänomen des Scheiterns erlebt eine neue Kultur. Davon zeugen etwa die sogenannten „fuckup-nights“, die mittlerweile an 250 Standorten in 80 Ländern veranstaltet werden.

Gescheiterte Unternehmer, oft jene eines Start-ups, erklären in einer kurzen, knackigen Präsentationsform ihren Weg und die Analyse ihres Scheiterns. Die OÖN berichteten von der mittlerweile vierten dieser Veranstaltungen, die in Linz bezeichnenderweise in der Tabakfabrik stattfand, dem neuen Gründerzentrum. Sinn der Sache ist natürlich nicht, sich vor Publikum zu blamieren, sondern die Gründe des Scheiterns darzulegen.

Da war zum Beispiel ein Fall dabei, wo die Geschäftsidee toll war, und das Unternehmen heute noch besteht. Der Gründer jedoch mußte es verkaufen, da eine derart lange finanzielle Durststrecke zu bestehen war, daß die finanziellen Reserven nicht reichten und keine Kredite mehr gewährt wurden.

Ein anderer Redner hatte ebenfalls alles durchdacht, finanzielle Reserven geschaffen, etc. etc. und mußte schließlich erkennen, daß er sich mit seinem Firmenpartner nicht gut genug abgestimmt hatte: Da dieser andere Ziele verfolgte war das Ganze dann doch zum Scheitern verurteilt.

Und: keiner war zerknirscht, der eine oder andere hatte längst eine neue Geschäftsidee. Und ließ es sich nicht nehmen, Interessierten seine Analyse darzulegen. „Einmal mehr aufstehen als hinfallen“ hört man oft als beliebtes Motto – mit diesen Unternehmer- Lebensgeschichten kann das etwas leichter fallen..

bildquelle: www.fuckupnights.com


Sonntag, 11.03.2018, 23:00

Vor vielen Jahren steckte ich in einer jahrelangen, schwierigen Beziehung. Der Knackpunkt war, daß wir außer großen Gefühlen gar nicht zusammenpaßten. Immer, wenn mich meine Freundin danach fragte, hörte sie sich zahlreiche Probleme an. Bis sie eines Tages zu mir meinte: „darf ich ehrlich sein, ich kann es nicht mehr hören. Du bist unglücklich – dann ändere es!“ Sie gönnte mir ja, glücklich zu sein. Einerseits hatte sie recht, andererseits war das ganz schön heftig. Ich erzählte ihr danach nicht mehr von meiner Beziehung und ließ es mit den Worten „eh immer dasselbe“ bewenden.

Mehrfach habe ich berichtet, daß in meiner Umgebung zwei Damen habe, die meiner Meinung nach knapp vor dem burnout stehen. Und so höre ich mir seit Jahren jeweils an, wie viel ihr alles ist, daß sie nur müde ist, daß sie auf Zuruf agiert, daß sie sich in zusätzlich aufgehalsten Pflichten verliert. Daß sie keine Zeit für einen Kaffee hat. Ich habe schon gelernt, keine naheliegenden Vorschläge zu machen, weil sie dann aggressiv wird. Viel zu komplex sei ihre Problematik.

Unlängst kam mir in den Sinn, zu sagen „ehrlich? Ich kanns nicht mehr hören! Dann änder es!“ Die vorgegebene Selbstbeschneidung scheint ja nicht hilfreich zu sein. Wo steht die Verpflichtung zu Vollzeitarbeit mit Überstunden? Als eine derer, die es geändert hat, fehlt mir auch zu gewissen Teilen das Verständnis. Die Reaktion wäre interessant…

www.aboalarm.de


Montag, 19.02.2018, 21:55

OÖN- Redakteurin Julia Evers beschrieb höchst amüsant ihren Selbstversuch zum Thema „Internet- Fasten am Handy“. Zweimal „mußte“ sie anfangs schummeln, als sie eine Telefonnummer googelte und einmal für einer Wettervorhersage. Alles andere hätte sie etwas später, an einem stationären Schirm, erledigen können.

Im Verlauf des Experiments stellte sich heraus, dass man das Leben auch ohne Smartphone meistern kann, was sie eigentlich nicht erwartet hatte. Mich muss das natürlich erheitern, da ich gar kein Smartphone habe. Sie blätterte also wieder einmal in Prospekten und las ein Buch. Sie konnte im Stau nicht googeln, wie lang er dauern würde und beschrieb, dass der Stau ohne diese Information genauso lange dauert wie mit der Information.

Sie entsperrte das Handy nicht mehr 88 mal am Tag: (das ist die Zahl der täglichen Handy-Checks, die statistisch ermittelt wurde). Sie war nicht mehr unruhig, was ihr an Neuigkeiten und persönlichen Nachrichten entgehen könnte, sie fühlte sich geradezu tiefenentspannt. Also war ihr Resümee, das Experiment weiterzuempfehlen.

Es ist doch erstaunlich, mit welchem Aufwand man zu einer Lebensform zurückkehren kann, die vor wenigen Jahren noch selbstverständlich war und für viele von uns alltäglich.

bildquelle: burgenland.orf.at


Sonntag, 28.01.2018, 22:21

Die vergangene Woche ist laut Untersuchungen jene, in der sich das Scheitern von Neujahrsvorsätzen zum ersten Mal häuft. Viele Tiere, die unter dem Weihnachtsbaum waren, kommen ins Tierheim, verschenkte Fitnessgeräte werden auf Flohmarktseiten online gestellt.

Die OÖN untersuchte zum Jahreswechsel, welche Vorsätze heuer die gängigsten waren. Neben Abnehmen, mehr Bewegung, gesünderer Ernährung und dem Start in ein rauchfreies Leben war heuer Neues unter den ersten drei: "weniger Stress". Weiters unter den Top 10: "mehr Zeit für Freunde und Familie", was ja auch in diese Richtung geht.
Und ein totaler Newcomer unter den Neujahrsüberlegungen: "Handyfasten". In einigen Magazinen und Zeitungen gab es sogar schon die ersten Erfahrungsberichte davon zu lesen. Das Fazit war: unbedingt wiederholen, unbedingt weiter in das echte Leben eintauchen, nicht nur in das digitale.

Es ist also zu beobachten, daß uns diese Problematik unserer Zeit mehr und mehr bewußt wird. Vielleicht halten ja manch solche Vorsätze länger an…

Bildquelle: futter.kleinezeitung.at


Sonntag, 17.12.2017, 22:24

Zu Beginn meines Berufslebens war es ganz normal, nach einem ganzen Arbeitstag und einem aufreibenden Nachtdienst nach einer kurzen Frühstückspause weiterzuarbeiten. Das war auch in Ordnung, aber mit den Jahren steckt man das nicht mehr so leicht weg. Da war ich dann oft so übernächtigt, daß ich meine ganze Selbstbeherrschung einsetzen mußte, um nicht schroff zu sein. Kunden sind ja nicht immer sachlich, sondern mitunter schwierig, langwierig, etc. Das ist auch in Ordnung. Aber in dieser Situation schaffte ich es nur, keinen Kommentar abzugeben. Mehr nicht. Das hat man mir sicher auch angemerkt und in meinem Beruf sind diese Monsterdienste jetzt gottseidank Geschichte.

Andernorts beobachte ich an lieb gewordenen Kontaktpersonen, daß auch dort die Kompensation nicht mehr klappt. Ein Beispiel ist meine Reisebürobetreuung. Sie ist sehr beliebt und hat um vieles mehr Kunden hat als ihre Kollegen. Im Lauf der Zeit gab sie also immer mehr Dinge ab und hatte immer noch ein freundliches Wort oder ein Dankeschön übrig. In den letzten Jahren ist das nicht mehr so. Man hat eigentlich das Gefühl, zu stören. Bei der letzten Buchung fiel ihr nach der Verabschiedung noch ein, „hat mich gefreut“ anzuhängen, glaubwürdig war es nicht. Und ich bekam nicht einmal die Reiseunterlagen von ihr ausgehändigt obwohl sie im Dienst war und keine Kunden hatte.

In meinem Lieblingskleiderhaus ist die Chefin seit vielen Jahren nicht mehr im Kundendienst. Sie ist eine begnadete Modeberaterin, aber zumeist sehe ich sie erst an der Kasse. Da man sich nur zwei- dreimal im Jahr sieht, war immer Zeit für ein kleines Pläuschchen, mitunter eine Einladung oder ein kleines Präsent. Vor einigen Jahren startete sie eine Diät und wurde immer schlanker. Wie es in dem Zeitgeist entspricht, bekam sie viele Komplimente. In letzter Zeit scheint sie mir regelrecht dünn. Ein Lächeln oder eine kleine Konversation gab es schon lang nicht mehr. Anfangs schien noch „oje, stressig“ oder „viel zu tun.. – da muß die Chefin auch ran, passend, jetzt gibt’s nur ein lahmes Winken aus der Ferne.

Unsere Zeit wird immer schnelllebiger, zumeist sind Einsparungen und Gewinnsteigerungen die Maxime – aber was macht das aus den Betroffenen und – wie geht das weiter?

bildquelle: de.dreamstime.com


Sonntag, 26.11.2017, 23:22

In der „Madonna“ waren – aus aktuellem Anlass – schon vorige Woche Tipps, dem Weihnachtsstress zu entgehen.
Das Zauberwort heisst: Planung! Und im Grunde, alles so früh wie möglich zu erledigen, z.B.

Bis zur ersten Adventwoche schon überlegen, wer welches Geschenk bekommt- auch den Nikolaus bedenken!
Und am besten schon die Deko besorgen, Adventkalender und –kranz

In der zweiten Woche die Geschenke besorgen und jetzt schon Kekse backen

In der dritten Woche Geschenkspapier und –maschen checken

In der vierten Woche alle Zutaten für das Weihnachtsessen besorgen, in letzter Minute nur mehr die frischen Zutaten. Und last-minute-Käufe nicht in Stoßzeiten erledigen und Einkaufssamstage meiden.

Dazu sollte man sich jede Woche eine kleine Auszeit gönnen, wie eislaufen, Kino, Punsch und Sport.

Den besten Tipp las ich gestern von Meisterkoch Georg Essig (Linz): das Weihnachtsessen einmal probekochen! Denn da ist zumeist richtig Stress…

bildquelle: Frauenzimmer.de


Sonntag, 22.10.2017, 23:18

Einige Feiertage kommen wieder auf uns zu. Manche sind auch schon dabei, nochmals ein paar Tage in der Sonne zu planen.

Und mit den heutigen, flexiblen Arbeitszeiten haben viele von uns auch immer wieder einen freien Tag. In einem Beruf mit Wochenend- und Nachtdiensten hatte ich auch solche. Und die waren immer angefüllt mit Erledigungen.
Also aufstehen mit Wecker, hoffen, daß der Termin pünktlich zu Ende ist, damit die Parkplatzsuche zum nächsten Termin klappen kann etc. etc..

Eines Tages ergab sich die Situation, mit einem Energetiker darüber zu sprechen. Dieser erklärte mit, daß ein freier Tag eigentlich ein Glück ist und nicht so eine Taktung bewirken sollte. Ideal für den Kräftehaushalt wäre es, ohne Wecker aufzuwachen und zu spüren, wonach ein Bedürfnis ist. Nach Sonne? Nach Bewegung im Freien? Einem Tag in der Therme oder einem gemütlichen Kaffee mit der Nachbarin?

Und wenn ich dann etwa auf die geplante Massage verzichte, die ich ja auch pünktlich antreten muß, solle ich überlegen, ob Ruhe, Muße und das Ausleben eines Bedürfnisses diese nicht leicht aufwiegt.

Ähnlich sah es Primaria Herta Mayr vom Neuromed Campus Linz beim Interview in der Gesundheitsbeilage der OÖN. Es ist nicht ratsam, sich im Urlaub Erlebnis- und Leistungsdruck aufzuerlegen. Etwa zu planen, was man an welchem Tag besichtigen wird oder an welchem Sportkurs man teilnehmen wird. Lieber Ruhe und hineinhorchen auf Bedürfnisse, besonders weil man das mitunter längst verlernt hat.

Der Schlüssel ist also immer unverplante Zeit, die man spontan verlebt..

bildquelle: fotocommunity.de


Freitag, 08.09.2017, 17:49

Hallo Ihr Lieben! Mich gibt es noch - ich konnte leider 4 Monate nicht auf die Seite zugreifen. Hatte gestern einen Techniker da, der mir erklärte, daß sich meine Programme immer von selbst updaten und die Seite nicht mehr unterstützen. Nach Laden einer Uralt-Browser-Variante und mit endlosen Wartezeiten geht's. Man muß seeehr also wollen...

Glg
Lotte


Sonntag, 02.04.2017, 22:31

Die Faktoren Beschleunigung in allen Lebensbereichen und Lieblosigkeit in vielen gesellschaftlichen Bereichen sind sehr bestimmend und bedingen Erschöpfungszustände und Suchtverhalten. Das erklärte der Leiter des Instituts für psychische Gesundheit der Sigmund Freud Privatuniversität, Michael Musalek, auf einem Symposium, von dem die OÖN berichtete.

Es scheint ja ein Paradoxon, dass uns die Beschleunigung in vielen Lebensbereichen stresst: Wir essen kürzer (Stichwort Fastfood und Coffee to go), wir schlafen nachweislich weniger als vor wenigen Jahrzehnten, die Reisezeiten sind viel kürzer und Internet und mail müssten uns eigentlich Zeit sparen helfen. Das Gegenteil ist der Fall, auch durch die ständige Erreichbarkeit, die zusätzlich stresst.

Als Konsequenz führen Psychiater vor allem Burn-out-Zustände an. Diese entsprechen der aus den 1920er- Jahren bekannten „Neurasthenie“, die damals die Folge der ersten Phase massiver Beschleunigung durch Eisenbahn und moderne Elektrizität war.

Als Ausgleich zu diesen vielfältigen Belastungen wurden schließlich freudvolle und vor allem entlastende geistige und körperliche Betätigungen empfohlen.

bildquelle: liebeisstleben.com